Geschrieben am von & gespeichert unter Aktuelles.

Die Netzschau durch deutsche Pressegespräche

Interviews, die Sie noch lesen sollten. In KW 40 gefunden auf sueddeutsche.de mit Erhan A.,auf wiwo.de mit Marc Faber, auf focus.de mit Alexander Horn, auf spiegel.de mit Florian Freistetter und auf handelsblatt.de mit Alexander Möthe

Wer spricht mit wem? Müller-Dofel hat den Durchblick. (Foto: MMD)

Wer spricht mit wem? Müller-Dofel hat den Durchblick. (Foto: MMD)

 

„Die haben einfach alles da unten: Laptops, Waffen, Knabberzeugs. Voll der Luxus.“

Marie Delhaes und Frederik Obermaier vom SZ-Magazin sprachen mit Islamischer-Staat-Fan Erhan A. aus Kempten über ein Leben für den Koran, seinen erschossenen besten Freund, gereifte Mordphantasien und abgeschlagene Feindesköpfe. Warum lesen? Weil  das Gespräch zeigt, dass der Wahnsinn unter uns ist. Die bayerische Justiz will das ändern, hat Erhan A. deshalb aus dem Verkehr gezogen und will ihn nun in die Türkei abschieben.

 

„Everybody gets fucked!“

Phillip Mattheis von der Wirtschaftswoche interviewte Investor Marc Faber über kurzsichtige Politiker, gehirngewaschene Jugendliche, Folgen verantwortungsloser Geldpolitik und den aktuellen Dotcom-Hype an den Börsen. Warum lesen? Weil Faber mit  seinem Plädoyer gegen blinde Staatshörigkeit und unverantwortliche Schuldenpolitik Stoff zum Nachdenken gibt.

 

„Man wird ernster.“

Sandra Tjong vom Focus  befragte Profiler Alexander Horn über den Kindermörder „Maskenmann“, typisches Killerverhalten und Horns Arbeitsweise. Warum lesen? Weil der Interviewte seinem Ideal der Objektivität weit näher kommt als etwa viele Journalisten mit demselben Anspruch.

 

„Artikel, die Massenmedien angreifen, haben gute Klickzahlen.“

Axel Bojanowski vom Spiegel befragte Profi-Blogger Florian Freistetter über dessen Geschäftsmodell und Unterschiede zwischen Bloggen und Journalismus. Warum lesen? Weil  hier kostenlose Geschäftsmodellberatung für Blogger geboten wird.

 

„Soll ich jemandem, der mich ‚Arschloch‘ nennt, ein ‚selber Arschloch‘ entgegensetzen?“

Tina Halberschmidt vom Handelsblatt interviewte ihren Kollegen Alexander Möthe zum Facebook-Shitstorm, der ihn nach einem Meinungsbeitrag über die deutsche Fußballnationalmannschaft erfasste. Warum lesen? Obwohl  der Text besser hätte verschriftlicht werden können: Weil der Umgang mit unsachlichen Leserkommentaren zum Journalistenjob gehört

 

* Mario Müller-Dofel ist beim Bildungswerk der Zeitungen verantwortlich für das Serviceportal “Gesprächsführung”.

Schreiben Sie eine Antwort

  • (wird nicht veröffentlicht)