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Die Netzschau durch deutsche Pressegespräche

Interviews, die Sie noch lesen sollten. In KW 36 gefunden in der Wirtschaftswoche (zum Sich-selbst-trösten), in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (zum Augenöffnen), in der Syker Kreiszeitung (zum Schmunzeln), im Spiegel (zum Wundern) und in der F.A.Z. (zum Mitfreuen)

Wer spricht mit wem? Müller-Dofel hat den Durchblick. (Foto: MMD)

Wer spricht mit wem? Müller-Dofel hat den Durchblick. (Foto: MMD)

 

„Einige meiner Interviews mit Vermögenden verliefen wie Therapiesitzungen.“

Nora Jakob von der Wirtschaftswoche sprach mit Journalist Daniel Gastmann („Mit 80.000 Fragen um die Welt“/ARD), der ein Jahr lang Millionäre und Milliardäre auf der ganzen Welt besuchte, um zu erfahren, wie sie sind. Ein Gespräch über Sehnsüchte von Getriebenen, Ehrgeiz bis zur Selbstaufgabe und französische Abgänge. Warum lesen? Weil sich Normalsterbliche nach dem Interview besser als vorher fühlen können. Geld ist schließlich nicht alles, oder? 😉 Zum Sich-selbst-trösten

 

„Der Kurs richtet sich an alle, die in der Sexarbeit tätig werden wollen.“

Die Augsburger Allgemeine Zeitung sprach mit Sex-Beraterin Bärbel Ahlborn. Ein  Gespräch über spezielle Sexangebote für Alte und Behinderte und die (zertifizierte) Ausbildung zum Sexualbegleiter. Warum lesen? Weil hier menschliche Bedürfnisse aus der Tabuzone geholt werden. Zum Augenöffnen

 

„Die anderen sollen noch mal schön für Ailton arbeiten.“

Malte Rehnert und Björn Knips von der Syker Kreiszeitung interviewten Ex-Werder-Bremen-Star Ailton (41) kurz bevor er zehn Jahre nach seinem Abschied von Werder Bremen sein Abschiedsspiel im vollen Weserstadion gab. Ein  Kugelblitz-Gespräch über brasilianische Emotionen, Ambitionen aufs Bremer Bürgermeisteramt und Dankbarkeit. Warum lesen? Weil das Interview nach dem Abschiedsspiel (Ailton schoss drei Tore) noch genauso viel Spaß macht wie vorher. Zum Schmunzeln

 

 „Ich kann doch nicht bereuen, dass ich Kokain importiert und deswegen ein Mörderleben gehabt habe.“

Juan Moreno vom Spiegel traf „Blacky“ Miehling (64), ehemals Deutschlands „größter“ Drogendealer, der die Hälfte seines Lebens im Knast war und als nicht resozialisierbar gilt. Ein  Interview über Miehlings Auffassung von Spaß, sein Geschäftsgebaren als Dealer, über seine Mutter, Uli Hoeneß und Angela Merkel. Warum lesen? Weil Miehling sich als Glückspilz darstellt. Zum Wundern

 

„Also, Downis sind ziemlich gut in der Abwehr.“

Die Musikerin Ulrike Ruf interviewte für die F.A.Z. ihre Tochter Clara, die mit zwei Down-Syndrom-Kindern in einer Schulklasse lernt. Ein  Gespräch über den Alltag auf einer Integrationsschule und den Umgang mit dem Anderssein. Warum lesen? Weil die Neunjährige dem schwer diskutierten Thema Inklusion eine angenehme Leichtigkeit verleiht. Zum Mitfreuen

 

Links zu guten Interviews bitte an mueller-dofel@abzv.de oder unten ins Kommentarfeld. Danke! 

Mario Müller-Dofel ist beim Bildungswerk der Zeitungen verantwortlich für das Serviceportal “Gesprächsführung”.

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