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Die Netzschau durch deutsche Pressegespräche

Interviews, die Sie noch lesen sollten. In KW 08 gefunden bei sz-magazin.sueddeutsche.de mit Liebefilmer Seidl, bei spiegel.de mit Plagiatsjägerin Weber-Wulff, bei lvz-online.de mit dem „kritischen Polizisten“ Wüppesahl, bei faz.net mit Anti-Geldschneider Schneider und, ebenfalls bei faz.net, mit Schülermobbing-Expertin Seifert

Wir freuen uns über Hinweise auf gute Interviews insbesondere in Lokalzeitungen!

Wer spricht mit wem? Müller-Dofel hat den Durchblick (Foto: MMD) 

„Unsere Medienwirklichkeit ist eine völlig verstellte Wirklichkeit.“

Wolfgang Luef und Max Fellmann vom SZ Magazin sprachen mit dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl über Liebe, Sextouristinnen in Kenia, Sadomaso in der Ehe, eigenartige TV-Konsumenten, Hundebesitzer und Machtmissbrauch. Warum lesen? Weil Seidl die Liebe desillusioniert – aus guten Gründen.

 

„Manche Universität verteidigt nicht die Wissenschaft, sondern die Plagiatoren.“

Bernd Kramer von Spiegel online sprach mit Plagiatsjägerin und Informatik-Professorin Debora Weber-Wulff über entlarvte Doktoren, deren Reaktionen, scheinheilige Unis und echte Wissenschaft. Warum lesen? Weil gute Fragen und knackige Antworten grelles Licht auf Bildungsblender werfen.

 

„Die Presse ist teilweise zu sehr mit eingewoben.“

Johannes Angermann von der Leipziger Volkszeitung interviewte Polizist Thomas Wüppesahl, Chef des Berufsverbandes „Kritische Polizisten“ (die gibt’s tatsächlich!). Er fordert Sanktionen gegen polizeiliches Fehlverhalten und Namensschilder an Uniformen, kritisiert zahnlose Kontrollinstanzen und nennt Freisprüche von Polizisten vor Gericht ein „ganz unsauberes Geschäft“. Warum lesen? Weil hier einer aus den Reihen der Polizei antwortet. Mutig …

 

„Das ist Geldschneiderei.“

Thomas Thiel von der FAZ sprach mit Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Leipziger Universitätsbibliothek. Es ging um den „gierigen“ Wissenschaftsverlag Elsevier, dessen Preispolitik, machtlose Wissenschaftler und zerstörerische Monopolisten. Warum lesen? Weil es tatsächlich noch Verlage zu geben scheint, die 30 Prozent Marge einstreichen.

 

„Oft überrascht die Massivität.“

Melanie Mühl von der FAZ interviewte die Diplompädagogin Brigitte Seifert über Mobbing unter Schülern. Es ging um „happy slapping“, Gegenmittel und heimliche Helfer. Warum lesen? Weil es hier um die Alltagsprobleme unserer Kinder geht.

 

Mario Müller-Dofel ist beim Bildungswerk der Zeitungen verantwortlich für das Serviceportal “Gesprächsführung”.

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